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Tafel Lüdinghausen e.V.
Essen, wo es hingehört
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Letzte Aktualisierung am 28.09.2019

Mitgliederversammlung 2018 vom 10. April 2018
im Hotel zur Post, Lüdinghausen:

Eröffnung

Josef Kersting eröffnete die Versammlung mit dem Geschäftsbericht 2017:

Liebe Mitglieder der Lüdinghauser Tafel,
ich begrüße Sie und euch herzlich zur Mitgliederversammlung 2018.
Die Stadt Lüdinghausen zeigt ihre Verbundenheit zur Lüdinghauser Tafel durch die Schirmherrschaft durch Bürgermeister Richard Borgmann.
Er ist heute verhindert. An seiner Stelle begrüße ich herzlich den stellvertretenden Bürgermeister Anton Holz.

RA Lezius

Ferner begrüße ich besonders Herrn Lezius, Rechtsanwalt im Büro Niehoff, Heitkamp und Partner. Dieses Unternehmen ist uns seit Gründung der Tafel eng verbunden. Und so freue ich mich, dass Herr Lezius uns bei der teilweisen Neufassung unserer bald zehn Jahre alten Satzung mit seinem Fachwissen zur Seite steht.
Mein besonderer Gruß gilt ferner unseren Olfener Aktiven, die erstmals an unserer Mitgliederversammlung teilnehmen.

Im April des vergangenen Jahres haben wir in Olfen im dortigen Marienheim eine Ausgabestelle der Tafel Lüdinghausen eingerichtet. Diese dezentrale Lösung trug dazu bei, Aufwand und Ablauf in der Lüdinghauser Tafelhalle zu entspannen und den Olfener Kunden weite Wege zu ersparen.

Vor Eintritt in die Tagesordnung ist es mir und uns ein Bedürfnis, zweier lieber Menschen zu gedenken, die im vergangenen Jahr von uns gegangen sind: Gitta Mevenkamp und Werner Wagner. Sie haben die Tafelarbeit aktiv und engagiert mitgetragen.

Sie fehlen uns. Sie bleiben in unserer Mitte und wir werden sie stets in dankbarer und lieber Erinnerung behalten.


Die Lüdinghauser Tafel hat das neunte Jahr ihrer Tätigkeit abgeschlossen. Infolge des Zuwachses durch geflüchtete Menschen hat sich auch die Arbeit der Tafel gewandelt. Die Verständigungsprobleme haben das Miteinander verändert. Aber: Wir bekennen uns als Tafel ausdrücklich zur Hilfe für Menschen, die vor Gewalt und Bedrängnis in ihren Heimatländern zu uns geflohen sind. Wir erleben auch gelingende gute Beispiele für Integration. Das macht uns Mut.

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An dieser Stelle ein paar Anmerkungen zu der bundesweiten lebhaften Debatte, die durch die Essener Tafel ausgelöst wurde. Für unsere Tafel kann ich sagen, dass wir mit den von uns gesetzten Regeln und den daraus resultierenden Konsequenzen gut leben. Nur mit Konsequenz lassen sich diese Regeln auch vermitteln und umsetzen – das hat übrigens nichts mit ausländischen oder deutschen Kunden zu tun. Zum Jahresende 2017 lag der Anteil ausländischer Personen, die von uns mit Lebensmitteln versorgt wurden, bei 76 Prozent, 24 Prozent waren Deutsche. Ende 2016 lag der Anteil der Deutschen sogar nur bei 21 Prozent. Und dennoch: abgesehen von zuweilen sprachlichen Barrieren löste dieses Verhältnis keine größeren Probleme aus. Der höchste Wert des Anteils deutscher Kunden waren Ende 2014 46 Prozent. In den Jahren zuvor lag der Anteil jeweils knapp über oder unter 40 Prozent. Und dann kam das Jahr 2015, und damit der Zuzug zahlreicher Flüchtlinge. Inzwischen liegt der Anteil der Deutschen bei 25 Prozent.

Zurück zum Diskussionsthema Tafel: Über die reinen Abläufe bei Tafeln ging die Debatte tiefer, obwohl sich daran auch viele – vor allem Poltiker – beteiligten, die häufig nicht wussten, worüber sie sprachen.
Jede Tafel, so auch die unsere, ist ein Brennglas des gesellschaftlichen und sozialen Miteinanders. Wenn wir über die Tafel diskutieren wollen, dann gibt es viele Themen, die unter dem Brennglas Tafel sichtbar werden.

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Die Palette reicht vom Konsumverhalten mit der Vernichtung von Lebensmitteln über organisatorische Abläufe bei Tafeln bis zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie Armut, Altersarmut, Hilfe für Alleinerziehende, Integration von ausländischen Mitbürgern bis zu sozialen Sicherungssystemen oder der Bereitstellung von Wohnraum, der auch bezahlbar ist. Bei der Tafel begegnen wir Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Ihnen hilft kein plakativer Ausspruch, dass bei uns niemand verhungern muss, wenn es die Tafeln nicht gäbe, oder dass Hartz IV eine hinreichende staatliche Unterstützung sei. Solchen Sprücheklopfern kann ich nur raten, einmal durchs Brennglas Tafel zu schauen.

Auf die Jahresstatistik 2017 gehe ich im weiteren Verlauf meines Geschäftsberichts ein.

Beim Rückblick liegt es mir zu allererst am Herzen, Dank zu sagen. Denn ohne die vielfältige Unterstützung hätte die Tafel nicht den neuen Anforderungen gerecht werden können.

Mein Dank gilt

    • zunächst den aktuell 149 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Tafel, 30 davon in Olfen. Sie sind das Herzstück unseres Betriebs, der sich zwei Zielen verschrieben hat: Vernichtung von Lebensmitteln verhindern und durch die Weitergabe dieser Lebensmittel Bedürftigen zu helfen. Ich habe früher einmal versucht, den ehrenamtlichen Einsatz in Zahlen zu fassen - bezogen auf die verschiedenen Dienste innerhalb des Tafelbetriebs. Ich habe dabei etwa 180 Wochenstunden ehrenamtliche Arbeit errechnet, das sind bei 50 Arbeitswochen im Jahr rund 9000 ehrenamtlich geleistete Stunden. Diese Zahlen wurden im vergangenen Jahr sicher übertroffen, allein schon durch die Ergänzung durch die Ausgabestelle in Olfen mit etwa 36 Wochenstunden. Das sind auf das Jahr 2017 gerechnet rund 1400 ehrenamtlich geleistete Stunden. Diese Zahlen sagen genug über die Herausforderungen und den Umfang der ehrenamtlichen Arbeit, die mit Geld nicht zu bezahlen ist.
    • Mein Dank gilt ferner-
    • den Unternehmen in unserer Region, die uns Lebensmittel oder Produkte des täglichen Bedarfs, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr verkauft werden können, zur Verfügung stellen. Ohne sie müssten wir unsere Arbeit einstellen. Deshalb danke ich allen Sponsoren, die die Tafel Lüdinghausen mit Sach- oder Geldspenden unterstützen.
    • Peter Scharff, der Verantwortung für unsere Fahrzeuge übernommen hat und fast jeden Tag an der Tafelhalle anzutreffen ist. Unsere Fahrzeuge haben im vergangenen Jahr zusammen 20 000 Kilometer zurückgelegt, etwa 4000 km weniger als im Vorjahr.
    • nicht nur allen Aktiven, sondern besonders denen, die in irgendeiner Form zusätzliche Verantwortung übernommen haben - angefangen vom Bereitschaftsdienst mit Helga Ernst und Gisela Henke über den Fahrdienstleiter Franz-Josef Hörsken bis zu Gerd Beckmann und Karl-Heinz Kuhlmann, die in und rund um die Tafelhalle Hand anlegen, wann immer es nötig ist.
    • Danke sage ich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die regelmäßig für die Leerung der Getränkepfandboxen in verschiedenen Geschäften sowie den Umtausch der Bons in Ware gesorgt haben, stellvertretend Christiane Scharff, die diese Aufgabe jahrelang in Nordkirchen übernommen hatte und diese Aufgabe zum Jahresende an Monika Wagner übertragen hat.
    • dem Steuerberaterbüro Niehoff /Heitkamp und Partner. Kompetent und unentgeltlich begleitet uns das Büro seit Bestehen der Tafel bei allen finanziellen und steuerlichen Fragen. Hier gilt mein besonderer Dank Frau Möller im Büro und Seniorchef Norbert Heitkamp, der stets beratend zur Seite steht.
    • dem gesamten Vorstand. Es waren weniger die sieben Sitzungen im vergangenen Jahr, sondern die kontinierliche Tafelarbeit, die Zeit beanspruchte und immer wieder zu Entscheidungen herausforderte. Ich danke den Vorstandskolleginnen und -Kollegen für die harmonische, engagierte und zielorientierte Zusammenarbeit.

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    STATISTIK :

    Als die Lüdinghauser Tafel vor neun Jahren die Arbeit aufnahm, kamen zu den ersten Ausgaben jeweils gut 100 Kunden, sprich Bedarfsgemeinschaften. Inzwischen hat sich die Zahl knapp verdoppelt.

    Zu den Ausgabetagen des Jahres 2017 kamen 9403 Kunden (Vorjahr 9803 Kunden), also pro Ausgabe durchschnittlich 188 (Vorjahr 192). Versorgt wurden insgesamt 25 734 Personen (Vorjahr 23 169 Personen).
    Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Kunden, sprich Bedarfsgemeinschaften, die wöchentlich zur Tafel kommen, in etwa gleich geblieben ist, dass aber die Zahl der versorgten Menschen deutlich gestiegen ist. Das hat auch damit zu tun, dass bei vielen anerkannten Asylbewerbern die Familienzusammenführung erfolgt ist.
    In der Statistik enthalten sind auch die Zahlen der Ausgabestelle Olfen, die am 29. April des vergangenen Jahres im dortigen Marienheim vom Arbeitskreis Asyl und federführend durch Gudrun Schlaphorst eröffnet wurde. Zu den 34 Ausgaben im vergangenen Jahr kamen durchschnittlich 38 Kunden, sprich Bedarfsgemeinschaften.
    Ende 2017 waren bei unserer Tafel in Lüdinghausen 272 Bedarfsgemeinschaften mit 692 Personen eingeschrieben; hinzu kommen in Olfen 84 Bedarfsgemeinschaften mit 193 Personen, zusammen also 356 Bedarfsgemeinschaften mit 890 Personen. Zum Vergleich: Ende 2016 hatten wir 324 Bedarfsgemeinschaften mit 755 Personen, Ende 2015, im Jahr der Flüchtlingskrise, 433 Bedarfsgemeinschaften mit 837 Personen und Ende 2014 307 Bedarfsgemeinschaften mit 640 Personen.
    Wie eingangs schon erwähnt, lag Ende 2017 bei der Tafel in Lüdinghausen der Anteil der Kunden mit ausländischer Herkunft bei 76 Prozent; in absoluten Zahlen: von den 692 Personen in 272 Bedarfsgemeinschaften waren 166 Deutsche. Aus Syrien hatten wir 132 versorgte Menschen, 92 aus dem Irak und 36 aus Afghanistan, aber auch 58 aus Russland, um die größten Gruppen mit ausländischer Herkunft zu nennen.

    Bei der Betrachtung des Familienstandes der Bedarfsgemeinschaften und der versorgten Personenzahl sind es 117 Ehepaare, 120 Singles, 47 junge Erwachsene und 38 Alleinerziehende. Bei den Kindern sind 224 zwischen 2 und 15 Jahren, dazu kommen 29 Babys.

    Unsere Tafel ist in jeder Hinsicht hervorragend aufgestellt. Zu allererst in personeller Hinsicht. Die Zahl der Mitglieder ist im Vergleich zum Vorjahr von 235 auf 258 gestiegen. Davon sind 149 Mitglieder als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv, 58 Männer und 91 Frauen. Unter den 149 Aktiven sind 30 aus Olfen.

    Hervorragend aufgestellt ist die Lüdinghauser Tafel auch in finanzieller Hinsicht. Dazu wird uns unsere Schatzmeisterin Marion Schmidt später eine genaue Übersicht geben. In diesem Zusammenhang danke ich auch Franz Schmidt, der seiner Frau bei den Kassengeschäften zur Seite stand und für die Tafel als Controller wirkte.

    Die gute finanzielle Lage, zu der wesentlich Spenden aus der Bevölkerung und von Unternehmen, Einnahmen durch Bußgelder, Mitgliedsbeiträge und die Einnahmen bei den Warenausgaben beigetragen haben, hat uns verschiedene Investitionen im vergangenen Jahr erleichtert.

    Investitionen 2017

    - Ergänzung des Wetter- und Regenschutzes am Kundeneingang

    - Fortsetzung des Projekts „Mittagsmahlzeit“; das im Juli 2014 gestartete Projekt in Kooperation mit „Essen auf Rädern“ der Caritas soll solange fortgesetzt werden, wie es durch Spenden finanziell möglich ist. Menschen, die von Sozialämtern dem „Essen auf Rädern“ zugewiesen wurden, half der aus Spenden gespeiste Tafel-Fonds, den Eigenbeitrag für die Mittagsmahlzeit zu zahlen. Ausgangspunkt dieses Projektes war die Überlegung, Menschen, die bedürftig sind, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Tafel kommen können oder wollen, zu unterstützen. Das Projekt, mit dem wir einen weiteren Akzent für unseren Auftrag der Gemeinnützigkeit setzen, wurde vor einem Jahr kurzzeitig unterbrochen.
    Das Sozialamt des Kreises Coesfeld hatte dem Caritasverband mitgeteilt, dass - bezogen auf den eigenen Zuschuss des Kreises – geprüft werden sollte, ob und in welcher Höhe der Zuschussbetrag der Tafel von einem Euro je Mahlzeit berücksichtigt werden muss. Ich hatte der Abteilung Soziales und Jobcenter beim Kreis Coesfeld daraufhin einen Brief geschrieben und auf die nach meiner Ansicht eindeutigen Aussagen des Sozialgesetzbuchs hingewiesen. Die Behörde folgte schließlich diesem Hinweis und teilte mit, dass „die Zuwendungen der Lüdinghauser Tafel nicht bedarfsmindernd anzurechnen sind“.

    Ausgabe von Tornistern an Kinder von Tafelkunden, wiederum finanziert durch die Volksbank
    Ergänzung des großen Transporters durch eine elektrische Belüftung.

    Aktivitäten 2017

    regelmäßiger Gedankenaustausch mit Nachbartafeln, vor allem mit Ascheberg und Senden
    Teilnahme von Vorstandsvertreterinnen am Bundestafeltreffen in Potsdam
    1-plus-Aktionen von Firmlingen in Lüdinghausen, Seppenrade, Nordkirchen, Südkirchen und Capelle sowie von der Caritas in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle

    13. Juli Sommerfest im und am Bauhaus der Burg Lüdinghausen
    7. Oktober 1-plus-Aktion und bundesweiter Tafeltag

    2./3. Dezember Burgcafe anlässlich des Hobby- und Künstlermarktes am 1. Advent – Erlös: knapp 1700 Euro
    18. Dezember Weihnachtstüten-Ausgabe, Dank an Tüten-Team
    20.12. Dezember letzte Ausgabe in 2017

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    Aktivitäten 2018

    14. April 1-plus-Aktion der Firmlinge in St. Felizitas
    21. April 1-plus-Aktion der Firmlinge in Seppenrade
    12. Juli Sommerfest im neuen Pfarrsaal St. Felizitas
    14.7. Sommerfahrt von Tafelkunden und ihren Kindern zur Nordsee, gesponsert durch Reisebüro Peters
    30.8. Tagesfahrt der Tafelmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nach Köln
    29. September 25 Jahre Tafel in Deutschland: Tafeltag mit 1plus-Aktion in Lüdinghausen
    1./2. Dezember Burgcafe beim Weihnachtsmarkt der Hobbykünstler
    17. Dezember Ausgabe der Weihnachtstüten
    19. Dezember letzte Ausgabe 2018
    8./9. 1. erste Ausgabe 2019
    Neujahrstreffen der Tafelaktiven und ihrer Partnerinnen und Partner

    INVESTITIONEN 2018

    - Ausgabe von Tornistern an Kinder von Tafel-Kunden, erneut finanziell ermöglicht durch eine Spende der Volksbank Lüdinghausen-Olfen

    • Ergänzung der Arbeitskleidung

    FINANZEN


    DasVereinsvermögen betrug zum Jahresende 2017 noch rund 47 000 Euro. Durch den zeitnahen Einsatz des uns auch durch Spenden zur Verfügung gestellten Geldes erfüllen wir die Anforderungen, die an einen gemeinnützigen Verein gestellt werden. Das vorhandene Geldvermögen gibt uns ein Polster, falls die tragende Säule der Spendeneingänge dünner wird.
    Die jährlichen Festkosten belaufen sich auf rund 41 000 Euro. Ergänzt durch zusätzliche Investitionskosten hatten wir Ausgaben von rund 63 000 Euro, gedeckt durch 65 000 Euro auf der Einnahmenseite. Den jährlichen Fixkosten stehen gesicherte Einnahmen durch das Entgelt bei der Warenausgabe und durch Mitgliedsbeiträge gegenüber. Ohne weitere Geldeingänge müsste die Tafel rote Zahlen schreiben. Dass dies nicht der Fall ist, verdanken wir zahlreichen Spendern. Jahr für Jahr helfen uns Privatpersonen und Unternehmen in großzügiger Weise. Dafür danke ich auch an dieser Stelle recht herzlich. Die großartige Unterstützung werte ich auch als Anerkennung für unsere ehrenamtliche Arbeit im Dienst bedürftiger Menschen.

    Ausführlich wird unsere Schatzmeisterin Marion Schmidt anschließend über die Kassenlage informieren.

    So weit mein Geschäftsbericht. Danke für die Aufmerksamkeit.

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    SONSTIGES:

    neuer Gesprächstermin für Verkaufsteam (andere Gesprächsrunden interessiert?)
    jeden zweiten Dienstag im Monat Doppelkopf im Burghof Richter
    Ausblick auf 2019: zehnjähriges Bestehen der Tafel Lüdinghausen

    IN EIGENER SACHE:

    Ich bin stolz darauf, Mitglied eines so hervorragenden Teams zu sein, das sich in der Sache, in der gemeinsamen Zielsetzung, aber auch menschlich bestens versteht. Seit sieben Jahren bin ich im Vorstand dieser tatkräftigen Gemeinschaft, seit fünf Jahren deren Vorsitzender – tatkräftig ist das Stichwort. Teil dieses Wortes ist die Kraft. Und diesbezüglich hat es für mich zuletzt Ermahnungen und gelbe Karten gegeben, um im Fußballdeutsch zu sprechen. Da kommen schon Gedanken, vorsichtiger als bisher zu agieren, damit nicht eine weitere gelbe Karte folgt. Wer etwas vom Fußball versteht, weiß, was nach Doppel-Gelb folgt. Ich habe mich entschlossen, der nächsten gelben bzw. gelb-roten Karte zuvorzukommen. Soll heißen: In dem nun folgenden Jahr bis zur Neuwahl des Vorstandes will ich das Amt des Vorsitzenden weiter ausfüllen, doch in einem Jahr möchte ich den Staffelstab im Vorstand gerne weitergeben. Ich sage das deshalb so früh, damit sich alle an dem Prozess beteiligen können. Ich betone ausdrücklich, dass die Arbeit bei der Tafel, ebenso im Vorstand, mir viel Freude bereitet. Ich werde auch weiterhin zur Verfügung stehen, nur nicht mehr in dieser umfassenden Verantwortung. Ich sichere der Nachfolgerin oder dem Nachfolger in einem Jahr meine volle Unterstützung zu, gerne auch in der Art eines Vorstandssekretärs, der alle internen und schriftlichen Verwaltungsaufgaben übernimmt, ohne Mitglied des Vorstandes zu sein, oder auch als 2. Vorsitzender. Nur: Ich muss mich zurücknehmen, die Gesundheit verlangt es.

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